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„Nah‘ bei dir, nah‘ bei mir“ Ausstellung

mit Sibylle Lauscher, Inés Mantel, Jane Wotzka und Irène Hänni

Vernissage: Samstag, 19. September 2020 18-20 Uhr

Das Thema impliziert einen Moment höchster Konzentration. Diese Momente
gibt es, wenn jemand ganz versunken in sich selbst an seiner Arbeit sitzt oder
auch wenn ein Gast im Kunsthaus oder einer Galerie einem Werk begegnet,
das ihn mit aller Kraft fesselt. Oder wenn ein Kleinkind vertieft ist in das Spiel
mit einem Lieblingsspielzeug. Auch impliziert es den Begriff des Aufgehobenseins
in sich selber oder im Anderen. Diesen Zustand haben die Künstlerinnen
in diesen Zeiten immer wieder erlebt. Das ist sehr bereichernd. In diesem Sinn
wünschen wir beteiligten Künstlerinnen Ihnen, dass sie derartige Momente in
dieser Ausstellung wahrnehmen dürfen und sollen.
Wir danken für Ihre Anwesenheit.

Dauer der Ausstellung: 19. September – 6. Oktober 2020

Öffnungszeiten:
Montag, 21. und 28.9. sowie 5.10. 14 – 16 h
Dienstag, 22. und 29.9. sowie 6.10. 11 – 16 h
Samstag, 26.9. und 3.10. 11 – 16 h
Sonntag, 20. und 27.9. sowie 4.10. 11 – 16 h

Wir bitten Sie, Abstand zu halten und eine Maske dabei zu haben, der Raum
ist grosszügig, deshalb ist das gut gewährleistet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Atelier R6
Räbengasse 6
6422 Steinen
www.irene-haenni.ch
irene.haenni@bluewin.ch

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Offener Garten | Open Garden

Garten offen 14-18 Uhr: Freitags im August & September 2020

Nationale Tage der offenen Gärten: Samstag & Sonntag, 22. – 23. August, 14 – 18 Uhr mit Kaffee & Kuchen im Garten. 

 

Unser Familiengarten wird jedes Jahr schöner. Im Garten steht das romantische B&B. Gönnen Sie sich eine Auszeit in unserem grünen Paradies, mit einem Kaffee oder Tee.

Unser Garten ist eine naturnahe Erholungsoase mit diversen Gebäuden und vielen Sitzmöglichkeiten. Ich versuche mein Glück mit diversen Kräutern und viel Sommerflor (Dahlien, Boretsch, Calendula…), Rosen, selbstgezogener Kardy. Neben dem Wöschhüüsli läuft der Bradlitzbach. Vor dem Haupthaus sind Töpfe mit vielen Blumen, eine schöne Sitzgelegenheit mit Sicht auf den über 100-jährigen Dorfbrunnen und die unter Heimatschutz stehenden Bauernhäuser.

Arisdorfs Hauptstrasse gehört zum Inventar der Schützenswerte Ortschaften der Schweiz und besticht mit 10 geschützte Gebäude – wobei die Hauptstrasse zurzeit saniert wird. Mein Garten ist mein Lieblings-Hobby und es ist immer wieder eine tolle Überraschung wenn sich im Frühling eine Pflanze wieder meldet. Schöni Sache ist mein Atelier und Kunstgalerie – ich bin Künstlerin: Mitglied Visarte und der SGBK (Schweizerische Gesellschaft Bildender Künstlerinnen). Unseren Garten wurde natürlich auch mit diversen Kunstgegenständen bereichert – ein paar davon sind zum Verkauf.

 

 

 

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Mai Newsletter kommt bald

Themen:

Self-Service Shop im Carport Dienstag – Samstag
Neues im Shop: Refished Taschen

Ästhetische Kategorien in der Kunst: die Historizität der Kunst und „Leerstellen“ im Kunstwerk

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Self service Shop im Carport

Da die Läden noch zu sind wurde mir erlaubt einen kleinen „Marktstand“ im Carport zu eröffnen. Dort finden Sie die hausgemachten Konfi und Sirupe von Rosmarie (made in Arisdorf), sowie Seifen, Geschirrtücher und natürlich meine Grusskarten.

Ich habe alles mit dem Baselland Krisenstab geklärt, freue mich also wenn Sie vorbei schauen – aber nur EINE Person aufs mal!

Im Shop habe ich nun die Refished Produkte von der Sissi aus Wien. Wunderschöne handgemachte Taschen und Accessoires aus upcycelten Zement- und Fischfuttersäcken. Hergestellt mit Leibe in Phnon Penh, Kambodscha. Alle Produkte finden Sie auf meiner Website – ich liefere in Sissach – Liestal – Rheinfelden GRATIS oder bringe es auf die Post für Sie. Einfach per Email oder Telefon melden.

sibylle@schoeni-sache.ch | 079 820 7842

Refished Business Bag Fr. 58

Refished Rucksack Fr. 94

Refished: Soulmate Bag Fr. 73

The Dream

Schöni Sache liefert Kontaktfrei

In Kanton Baselland wurde der Notstand ausgerufen, somit bleibt Schöni Sache bis auf weiteres geschlossen.
ABER in dieser Zeit geht das Leben weiter, es feiern Menschen Geburtstage, Jubiläumstage, Geburten und so weiter. Einfach mit weniger Menschen. Damit Sie trotzdem Ihre Freunde mit einer Aufmerksamkeit beschenken oder einfach sagen können „ich denke an dich“, bin ich gerne für Sie da:
Rufen Sie mich an und geben Sie mir Ihren Wunsch durch. Ich liefere die Geschenke Kontaktfrei im Raum Liestal – Sissach – Rheinfelden gerne ohne zusätzliche Kosten aus.
Ich bringe auch Grusskarten vorbei und lege sie in Ihren Briefkasten. Falls Sie dazu Briefmarken brauchen, einfach mitbestellen.
Per Email: sibylle@schoeni-sache.ch
Per Telefon, WhatsApp oder SMS: 079 820 7842
Einen Einblick in mein Angebot finden Sie auf meiner Shop-Webseite.
Ich wünsche allen Kraft, Geduld und viel Gesundheit in den nächsten Tagen,
Liebe Grüsse
Sibylle Laubscher

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News Februar

Auch wenn es keine Schweizer Tradition ist, finde ich es immer wieder wunderbar, wenn wir Positives feiern und uns bewusst machen – und der 14. Februar aka Valentine’s Day ist genau so einen Fall. Es tut gut, einfach mal wieder daran zu denken: an die Liebe. Darum habe ich für diesen Monat meine Rosen ausgesucht. Sie sind noch zu haben und werden garantiert nicht welken… 😉

Wie immer zum Schluss, ein kunstphilosophischer Diskurs zum Thema „die Selbst-Referenzialität des Werkes“.

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News January 2020

Allen wünsche ich eine rundum gute Hoffnung
für das Jahr 2020.

Für mich gab es tatsächlich eine Weihnachtsüberraschung: auf meinen letzten Newsletter vom Dezember mit dem Thema: „Wir Menschen sind doch eine Fehlentwicklung der Natur, wir bringen die Natur um“ wie mir eine Freundin sagte und meine Stellungnahme dazu erhielt eine nie geahnte Reaktion bei meinen Lesern und Leserinnen.

Am meisten freute mich die Reaktion des Schriftstellers Lorenz Marti. Dessen Buch „Der innere Kompass“ lesen wir unter anderem in den hier stattfindenden Seminaren. Aus seiner ausführlichen Antwort zitiere ich folgenden Satz: „[…] der Mensch sei eine Fehlentwicklung der Natur, höre ich auch gelegentlich. Ich halte diese Bemerkung für überheblich bis zynisch und versuche dagegen zu halten (u.a. auch mit meinen Büchern). Die Argumentation, wie Sie sie in ihrem Weihnachtsgruss entwickeln, kann ich gut nachvollziehen – und nur unterstützen.“.

Nun zu meinem Newsletter Januar 2020
Wie versprochen gibt es zum Auftakt ins Neue Jahr eine weitere Kategorie der Ästhetik und zwar „die Unverfügbarkeit und Zweckfreiheit der Kunst“.

Meine Arisdorf Bilder im Chez Rudolfo, Arisdorf zu sehen

Es freut mich sehr, dass meine Arisdorf Bilder zur Zeit im Chez Rudolfo 

ausgestellt sind, sowie meine „Bar Girls“. Herzlichen Dank an Daniel Oeri für die Einladung.

 

 

 

 

 

 

Theater vom feinsten…mit Flyerdesign von mir

Vier Bewerber sind im Auswahlverfahren für einen Direktorenposten. Schon die erste Aufgabe sät Misstrauen…

10. & 11. Jan.       Theater Palazzo, Liestal
24.Jan.- 01.Feb.   Baseldytschi Bihni, Basel
27.Mar.                 kultSCHÜÜR, Laufenburg
03. – 5. April          Zytglogge Theater, Bern

Teatromobile.ch

 

 

 

 

Zur Erinnerung: Wir gehen davon aus, dass ein wahres Kunstwerk stets ein lebendiger Organismus ist, und im Austausch mit dem Betrachter sich als ein stets Bewegtes darbietet. Da gibt es den ersten Schritt: das Kunstwerk muss gefallen, es muss Wohlgefallen hervorrufen, sonst geht man an ihm vorüber und nimmt es nicht wahr. So ist es notwendig, dass wir das Handwerk beherrschen, beim Sehen etwas zu erkennen, sich etwas bewusst zu machen. So gelangt man zu einer gewissen Urteilsfähigkeit, die dabei hilft, die rein persönlichen Erlebnisse, welche die Grundlage bilden zu allem, in eine allgemeine Beurteilung von Qualität zu steigern. So wird man urteilsfähig und ist dann in der Lage, sich mit anderen Menschen über Kunst vernünftig zu verständigen. „Wir machen die Erfahrung, dass es in allen Vernunftbegabten Wesen die Möglichkeit eines Urteils (iudicium) über das Schöne gibt.“ Nikolaus Cusanus (Canticum Canticorum IV 7) 1456.

Nun zur oben angekündigten Kategorie: Die Unverfügbarkeit und Zweckfreiheit in der Kunst
Diese Kategorie ist wichtig für das Verständnis eines Kunstwerkes. Ein Kunstwerk ist nicht verfügbar in dem Sinn, dass es instrumentalisiert werden kann. Es kann nicht instrumentell vernutzt werden. Ein Kunstwerk bleibt immer freigestellt, es kann nicht für etwas vereinnahmt werden. In dem Augenblick, wenn ein Kunstwerk eine Parole transportiert, ist es kein Kunstwerk mehr, sondern ein pragmatischer Text. Das kann ein Werbetext sein oder eine politische Parole usw. Wesentlich ist also, dass ein Kunstwerk immer frei ist von aller Zwecksetzung, dass ein Kunstwerk von vornherein keinem Zweck unterstellt werden kann und alle diese Kunstformen die Zweckhaftigkeit haben, können natürlich nicht in Anspruch nehmen, dass sie Künste sind.
Es gibt hier eine berühmte Zwischenstellung, also ambivalente Dinge. Ich möchte eine Ambivalente Ihnen ganz kurz erläutern, dass ist die immer schwierige Sache mit einem Altar. Jemand, der einen Altar betrachtet, ein gläubiger Mensch, für den ist der Altar im Rahmen der Liturgie ein ritueller Gegenstand. Er dient dem Zweck, die Offenbarung der Bibel durch gemalte oder geschnitzte Bilder, zum Teil in prunkvollen Flügelaltaren während der Gotik den Gläubigen vor Augen zu führen.
Ein Kunstbegeisterter, der eine Kirche besucht, der vielleicht an der religiösen Offenbarung nicht interessiert ist, betrachtet den Altar als ein Kunstwerk. Also ein Altar kann für den einen ein reines Kunstwerk sein, ohne Zweck, für einen anderen hat der Altar einen Zweck, und zwar dann, wenn er kein Kunstwerk, sondern ein ritueller Gegenstand ist. Es können in ein und demselben Augenblick während eines Gottesdienstes, wenn Menschen vor dem Altar beten, zugleich sogar Touristen reinkommen in die Kirche, um den Kunstcharakter des Kunstwerkes zu genießen, während für die anderen, die vor ihm beten, der Gegenstand eben kein Kunstwerk ist, sondern die Erscheinung von Glaubensoffenbarungen.
So kann ein Altar beides sein: ein ästhetischer Gegenstand oder ein ritueller Gegenstand. Rituell dient er dem Zweck, der Liturgie und der Andacht. Ästhetisch ist er vollkommen frei erleb- und deutbar. Das heisst jetzt nicht, dass das eine oder das andere eine Abwertung ist, sondern es ist einfach einen andere Bestimmung. Und man muss eben klar machen, gerade bei sakraler Kunst, ob es ein ritueller Gegenstand ist oder ästhetischer Gegenstand für den einzelnen Menschen ist.
Also ein Kunstwerk ist nicht verwertbar. Damit ist es aber nicht wertlos, denn dieses Kunstwerk stellt sich eigentlich dem, was uns in der Praxis geläufig ist, es stellt sich jeder Verfügung entgegen. Das kann natürlich sehr häufig dazu führen, dass insbesondere in Diktaturen ein Kunstwerk provokant wirkt, weil es sich der Diktatur entzieht und deshalb ist das Erste, was im Allgemeinen Diktatoren machen, dass sie die Künstler verfolgen und dass sie Bücher verbrennen.
Kunstwerke lassen sich nicht vereinnahmen. Sie sind allein schon als Kunstwerke widerständig, weil sie unverfügbar sind. Und das ist natürlich eine Form der Provokation. Nicht zufällig ist auch die Blütezeit der Freiheit, die Zeit großen künstlerischen Fortschritts oder umgekehrt gesagt: eine sozialistische Wirtschaft und ein sozialistischer Realismus sind beide gleichermaßen eine katastrophale Form im Umgang mit der Kunst.
In der Kategorie der Unverfügbarkeit, ist also letzthin immer das als Widerstand der Kunst bewahrt, eine Freiheit und eine Provokation und ein Versuch sich jeder Vereinnahmung zu entziehen.
Interessant: Ein Altar verliert dann seinen rituellen Charakter, wenn er ins Museum gebracht wird, in einen ganz besonderen Raum. Beispiel: Der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald im Museum Unterlinden in Colmar. Dann ist er nur noch ein ästhetischer Gegenstand. Also es ist auch wichtig, wo ein Kunstwerk erscheint.
Schlussendlich: Kunst wird von Menschen für Menschen gemacht, das heisst nicht für Museen, nicht für Art Messen, nicht für Demonstrationen von politischen Thesen. In ihrer schönsten Form zeigt sie immer das gewisse Etwas: die Idee von Menschen.