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News January 2020

Allen wünsche ich eine rundum gute Hoffnung
für das Jahr 2020.

Für mich gab es tatsächlich eine Weihnachtsüberraschung: auf meinen letzten Newsletter vom Dezember mit dem Thema: „Wir Menschen sind doch eine Fehlentwicklung der Natur, wir bringen die Natur um“ wie mir eine Freundin sagte und meine Stellungnahme dazu erhielt eine nie geahnte Reaktion bei meinen Lesern und Leserinnen.

Am meisten freute mich die Reaktion des Schriftstellers Lorenz Marti. Dessen Buch „Der innere Kompass“ lesen wir unter anderem in den hier stattfindenden Seminaren. Aus seiner ausführlichen Antwort zitiere ich folgenden Satz: „[…] der Mensch sei eine Fehlentwicklung der Natur, höre ich auch gelegentlich. Ich halte diese Bemerkung für überheblich bis zynisch und versuche dagegen zu halten (u.a. auch mit meinen Büchern). Die Argumentation, wie Sie sie in ihrem Weihnachtsgruss entwickeln, kann ich gut nachvollziehen – und nur unterstützen.“.

Nun zu meinem Newsletter Januar 2020
Wie versprochen gibt es zum Auftakt ins Neue Jahr eine weitere Kategorie der Ästhetik und zwar „die Unverfügbarkeit und Zweckfreiheit der Kunst“.

Meine Arisdorf Bilder im Chez Rudolfo, Arisdorf zu sehen

Es freut mich sehr, dass meine Arisdorf Bilder zur Zeit im Chez Rudolfo 

ausgestellt sind, sowie meine „Bar Girls“. Herzlichen Dank an Daniel Oeri für die Einladung.

 

 

 

 

 

 

Theater vom feinsten…mit Flyerdesign von mir

Vier Bewerber sind im Auswahlverfahren für einen Direktorenposten. Schon die erste Aufgabe sät Misstrauen…

10. & 11. Jan.       Theater Palazzo, Liestal
24.Jan.- 01.Feb.   Baseldytschi Bihni, Basel
27.Mar.                 kultSCHÜÜR, Laufenburg
03. – 5. April          Zytglogge Theater, Bern

Teatromobile.ch

 

 

 

 

Zur Erinnerung: Wir gehen davon aus, dass ein wahres Kunstwerk stets ein lebendiger Organismus ist, und im Austausch mit dem Betrachter sich als ein stets Bewegtes darbietet. Da gibt es den ersten Schritt: das Kunstwerk muss gefallen, es muss Wohlgefallen hervorrufen, sonst geht man an ihm vorüber und nimmt es nicht wahr. So ist es notwendig, dass wir das Handwerk beherrschen, beim Sehen etwas zu erkennen, sich etwas bewusst zu machen. So gelangt man zu einer gewissen Urteilsfähigkeit, die dabei hilft, die rein persönlichen Erlebnisse, welche die Grundlage bilden zu allem, in eine allgemeine Beurteilung von Qualität zu steigern. So wird man urteilsfähig und ist dann in der Lage, sich mit anderen Menschen über Kunst vernünftig zu verständigen. „Wir machen die Erfahrung, dass es in allen Vernunftbegabten Wesen die Möglichkeit eines Urteils (iudicium) über das Schöne gibt.“ Nikolaus Cusanus (Canticum Canticorum IV 7) 1456.

Nun zur oben angekündigten Kategorie: Die Unverfügbarkeit und Zweckfreiheit in der Kunst
Diese Kategorie ist wichtig für das Verständnis eines Kunstwerkes. Ein Kunstwerk ist nicht verfügbar in dem Sinn, dass es instrumentalisiert werden kann. Es kann nicht instrumentell vernutzt werden. Ein Kunstwerk bleibt immer freigestellt, es kann nicht für etwas vereinnahmt werden. In dem Augenblick, wenn ein Kunstwerk eine Parole transportiert, ist es kein Kunstwerk mehr, sondern ein pragmatischer Text. Das kann ein Werbetext sein oder eine politische Parole usw. Wesentlich ist also, dass ein Kunstwerk immer frei ist von aller Zwecksetzung, dass ein Kunstwerk von vornherein keinem Zweck unterstellt werden kann und alle diese Kunstformen die Zweckhaftigkeit haben, können natürlich nicht in Anspruch nehmen, dass sie Künste sind.
Es gibt hier eine berühmte Zwischenstellung, also ambivalente Dinge. Ich möchte eine Ambivalente Ihnen ganz kurz erläutern, dass ist die immer schwierige Sache mit einem Altar. Jemand, der einen Altar betrachtet, ein gläubiger Mensch, für den ist der Altar im Rahmen der Liturgie ein ritueller Gegenstand. Er dient dem Zweck, die Offenbarung der Bibel durch gemalte oder geschnitzte Bilder, zum Teil in prunkvollen Flügelaltaren während der Gotik den Gläubigen vor Augen zu führen.
Ein Kunstbegeisterter, der eine Kirche besucht, der vielleicht an der religiösen Offenbarung nicht interessiert ist, betrachtet den Altar als ein Kunstwerk. Also ein Altar kann für den einen ein reines Kunstwerk sein, ohne Zweck, für einen anderen hat der Altar einen Zweck, und zwar dann, wenn er kein Kunstwerk, sondern ein ritueller Gegenstand ist. Es können in ein und demselben Augenblick während eines Gottesdienstes, wenn Menschen vor dem Altar beten, zugleich sogar Touristen reinkommen in die Kirche, um den Kunstcharakter des Kunstwerkes zu genießen, während für die anderen, die vor ihm beten, der Gegenstand eben kein Kunstwerk ist, sondern die Erscheinung von Glaubensoffenbarungen.
So kann ein Altar beides sein: ein ästhetischer Gegenstand oder ein ritueller Gegenstand. Rituell dient er dem Zweck, der Liturgie und der Andacht. Ästhetisch ist er vollkommen frei erleb- und deutbar. Das heisst jetzt nicht, dass das eine oder das andere eine Abwertung ist, sondern es ist einfach einen andere Bestimmung. Und man muss eben klar machen, gerade bei sakraler Kunst, ob es ein ritueller Gegenstand ist oder ästhetischer Gegenstand für den einzelnen Menschen ist.
Also ein Kunstwerk ist nicht verwertbar. Damit ist es aber nicht wertlos, denn dieses Kunstwerk stellt sich eigentlich dem, was uns in der Praxis geläufig ist, es stellt sich jeder Verfügung entgegen. Das kann natürlich sehr häufig dazu führen, dass insbesondere in Diktaturen ein Kunstwerk provokant wirkt, weil es sich der Diktatur entzieht und deshalb ist das Erste, was im Allgemeinen Diktatoren machen, dass sie die Künstler verfolgen und dass sie Bücher verbrennen.
Kunstwerke lassen sich nicht vereinnahmen. Sie sind allein schon als Kunstwerke widerständig, weil sie unverfügbar sind. Und das ist natürlich eine Form der Provokation. Nicht zufällig ist auch die Blütezeit der Freiheit, die Zeit großen künstlerischen Fortschritts oder umgekehrt gesagt: eine sozialistische Wirtschaft und ein sozialistischer Realismus sind beide gleichermaßen eine katastrophale Form im Umgang mit der Kunst.
In der Kategorie der Unverfügbarkeit, ist also letzthin immer das als Widerstand der Kunst bewahrt, eine Freiheit und eine Provokation und ein Versuch sich jeder Vereinnahmung zu entziehen.
Interessant: Ein Altar verliert dann seinen rituellen Charakter, wenn er ins Museum gebracht wird, in einen ganz besonderen Raum. Beispiel: Der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald im Museum Unterlinden in Colmar. Dann ist er nur noch ein ästhetischer Gegenstand. Also es ist auch wichtig, wo ein Kunstwerk erscheint.
Schlussendlich: Kunst wird von Menschen für Menschen gemacht, das heisst nicht für Museen, nicht für Art Messen, nicht für Demonstrationen von politischen Thesen. In ihrer schönsten Form zeigt sie immer das gewisse Etwas: die Idee von Menschen.

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Herbst News: Kirschenangebot, Warum ich Kunst mache, Urteilsfähigkeit

Neu bin ich auf Artfinder.com zu finden! Dort kann man online ganz bequem qualitative Kunst aus der ganzen Welt kaufen. Somit steht dir nichts mehr im Weg für echte Kunst an deinen Wänden (Mit dem Code «ART-M9MGL» bekommst du 15% Rabatt auf deinen ersten Einkauf).

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Tabula rasa mit den Kirschen! Bei Schöni Sache gibt’s tolle Küchenschürze und Geschirrtücher, handbedruckt mit Kirschenmotiven aus England. Es gibt Tabletts, Tischsets und Untersetzer mit dem gleichen Motiv. Es gibt Kirschenkonfi von Rosmarie oder Kirschsteinsäckli für den Winter… Auf ein Produkt deiner Wahl, nur 1x, erhältst du 30% Rabatt im September 2019. Aber nur mit einer Ausgabe der Volksstimme (Nur solange der Vorrat reicht)!

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Nach meinem letzten Newsletter bekam ich zu diesem Bild ein erfreuliches Feedback, das ich dir nicht vorenthalten möchte:  

Liebe Sibylle

Es ist mir ein Vergnügen, dir auf deine Email mit dem Hinweis auf die Ausstellung in der Spalenvorstadt in Basel zu antworten. Insbesondre daher, weil mir wieder einmal bewusst wurde, dass sich ein zweiter oder sogar dritter Blick auf ein Kunstwerk lohnt. Ich spreche dein Bild mit den drei Grazien an. Mit wenigen Ausnahmen ziehen mich abstrakte Bilder nicht in den Bann. So erging es mir auch mit deinem Bild mit den nackten Damen, das du an den Anfang deiner schriftlichen Ausführungen stelltest. Mein Blick huschte darüber weg und blieb am Text hängen. Fertig gelesen scrollte ich die Email zurück. Als das Bild wieder auf dem Bildschirm erschien, machte ich Halt und schaute es ganz bewusst an. Noch war es einfach ein Gemälde mit weichen Pastellfarben. Langsam wurde mein Interesse geweckt. Als ich merkte, dass mit den vielen Armen etwas nicht stimmt, war ich leicht verunsichert. Kann ich nicht mehr logisch denken oder ist dir ein Fehler unterlaufen, dachte ich. Je länger ich die gesamte Fläche oder einzelne Abschnitte begutachtete, desto mehr hinterliess dein Werk einen starken Eindruck. Sibylle, du hast es geschafft, dass ich nicht mehr a priori moderne Malerei verteufle. Ich wünsche dir weiterhin ein stetes Voranschreiten auf dem Weg zur Vollkommenheit – auch wenn man sie nie erreicht, lohnt sich die Mühe allemal. Gleichzeitig hoffe ich, dass du noch viele Sachverständige und Banausen mit den Aussagen deiner Bilder überraschen kannst.
Liebe Grüsse. Myrtha Kuni

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Einen Auszug aus miener Ansprache an der Vernissage für die die nicht dabei sein könnten:

In dieser Ausstellung zeige ich sowohl abstrakte Kunst sowie Ballerinas.

Abstraktion: Warum und Wie?

  • Grundlage für mich sind Kants Kategorien der Ästhetik in der Kunst, die ich immer wieder studiere.

  • Ich habe Schriften von Kandinsky gelesen, wie er zur Abstraktion kam und beschäftige mich seit Jahren mit der Kunsttheorie

  • Das alles hilft maßgeblich beim Malen von Abstrakten Bildern.

  • Eine von Kants Kategorien ist die Alterität, die Andersheit der Kunst * Kunst ist etwas anderes als Alltag, * wir alle brauchen mehr als nur Alltag, etwas Zweckfreies.

  • Für mich ist es immer ein Eintauchen in andere Räume

  • Dieses Raumerlebnis möchte ich auch Ihnen anbieten

  • In einem offenen Zeichensystem, damit jeder seine eigene Gedanken zu seinem Raumerlebnis machen kann. Ohne Bevormundung.

  • Zur meiner Arbeitsweise nur so viel – die Bilder sind mit Ölfarben und selbstgemachtem Malmittel gemalt. Die Leinwände stelle ich auch selbst her: von Hand genagelt und grundiert.

  • Ich wünsche ihnen viel Freude beim Betrachten von diesen neuen, anderen Welten – und es darf wirklich jeder sehen was er will. Mein Mann sieht zum Beispiel einen Vogel…

Die Ballerinas

  • Ich werde immer gefragt – tanze ich?

  • Wurde Degas, der auch Ballerinas gemalt hat, das auch gefragt?

  • Nein, ich tanze nicht, aber warum male ich Ballerinas?

  • Kunst ist auch Handwerk, und um ein Handwerk zu können muss man üben. Für mich sind die Ballerina eine sehr anstrengende, konzentrierte Übung in dem Einfangen von Licht und Bewegung.

  • Ich male jede Woche 2 Stunden in der Ballet Schule Liestal junge Tänzerinnen beim Unterricht. Ich bin wie die Fliege an der Wand, einfach da mit der Staffelei.

  • Niemand steht für mich still.

  • Angefangen vor etwa 8 Jahren mit Tusche und schwarz/weiss Zeichnungen.

  • Nach 2 Jahren dachte ich, ich muss es jetzt mit Farbe versuchen.

  • Bevor ich mich überhaupt für eine Farbe entschieden hatte, war die Bewegung schon weg!

  • Aber ich hielt durch, und nun gelingt es mir, die Bewegungen in Farbe einzufangen. Ich bin immer besonders glücklich, wenn ich es schaffe, eine Gruppe auf Papier zu bringen!

  • Einmal hatte ich alles vorbereitet, die Farbe auf der Palette, Staffelei… Oje! Keine Pinsel!

  • Dann malte ich einfach, notgedrungen, mit meinem Finger! Es ging erstaunlich gut!

Es ist eine farbige Ausstellung!

Ein Kunstwerk ist eine Komposition aus Farbe, Form und Bewegung.
In einer Zeit von zunehmender Düsterheit plädiere ich für mehr Farben im Leben. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Beweise, dass Farbe mehr Freude bringt… daher wünsche ich Ihnen allen viel Freude mit meiner farbigen Ausstellung!

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Wie werde ich Urteilsfähig um ein Bild betrachten zu können?

Anlässlich der Vernissage in Basel vor 2 Wochen wurde ich gefragt, was sind ästhetische Kategorien?
Immanuel Kant hat als erster in seiner „Kritik der Urteilkraft“ diese Kategorien aufgeschrieben und zwar in Paragraphenform. Sie bilden ein Regelwerk, mit dem wir zur Urteilsbildung gelangen können. Ein Urteil kann sich nur jemand bilden, der urteilsfähig ist. Ansonsten bleibt es beim Subjektiven „ja, ich mag das Bild“ oder „nein ich mag es nicht“ – das ist kein Urteil, das ist eine Meinung, die nicht unwichtig ist.

Was ein Kunstwerk ist – das ist schwer zu sagen und kristallisiert sich erst über eine längere Zeit heraus. Aber was ein Kunstwerk zu einem Kunstwerk macht, dafür gibt es Urteilskriterien und das ist eine Kernfrage der Kunsttheorie. Sowie ein Richter zu einem Urteil durch Paragraphen gelangt, so gelangen wir durch die Kategorien, z. B. jene von Kant, zu einem wahren Kunsturteil.

Weisheit über das Leben zu erlagen, ist die Kernfrage der Philosophie. Die Philosophen richten diese Frage auf etwas, das gegeben ist – auf das Leben, die Natur. Das bekommen wir geschenkt. Sie untersuchen Gegebenes – die Schöpfung.

Kunst ist aber in der Schöpfung nicht vorhanden. Sie ist von Menschen gemacht. Sie ist künstlich. Was gehört zur Kunst und was nicht? Wir müssen den Gegenstand zuerst erfassen, das ist schwierig. Die Existenzweisen der Kunst – was ist die große Kunst? Reitkunst, Kochkunst – gehört das alles zur Kunst? Wenn alles Kunst ist, dann haben wir keine Kunst mehr.

Natur hat etwas Schönes – das ist das Naturschöne. Kunst hat das Kunstschöne. Die Theorie der Ästhetik und die Theorie der Schönheit kann man fast nicht auseinander halten. Dazu kommt noch, dass Kunst sinnhaft sein soll – Kunst muss einen Sinn ergeben. In uns Menschen wohnt ein Sinn und wenn wir einen Sinn haben und das Kunstwerk keinen (jetzt bin ich provokant z. B. Werke von Jackson Pollock), können wir uns nicht damit in Bezug setzen. Nur Bekanntes kann sich in Beziehung setzen.

Das Gleiche gilt für die Abstraktion. Ein abstraktes Bild muss ein „Rest Natürliches Element“ enthalten, damit wir uns mit dem Bild in Beziehung setzten können. Der Mensch ist eben eine Mischung aus Natur und Geist.  Wenn ein abstraktes Bild nur rein geistig ist (z. B. Red, Yellow, Blue von Ellsworth Kelly) und kein Rest Natürliches besitzt, lässt das Bild uns kalt. Es ist vielleicht dekorativ, aber nicht sinnstiftend. Es berührt uns nicht.

„Große Kunst verschafft uns Augen für etwas, für was wir vorher nicht sehen konnten. Kleine Kunst macht nur Formwandel von Bestehendem“ sagte Martin Heidegger. Mit dem kann ich ganz gut leben.

Ich denke das ist genug zum nachdenken für heute und freue mich wie immer über euer Feedback!

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Solo Ausstellung in Basel, Vernissage Freitag, 16. August, der Berg ruft und mehr…

Eigentlich wollte ich im August auf den Newsletter verzichten, aber es ist doch einiges passiert, das ich euch nicht vorenthalten möchte! Die Kunst setzt sich immer wieder durch… wie auch der Titel meines Bildes dies ausdrückt: „The road is long…with many of winding turns…“ (Quizfrage: wie heisst das Lied?)

Solo Ausstellung
16. – 31. August 2019

im Ausstellungsraum der SGBK
museum design collection mdc
Spalenvorstadt 18 Basel

Vernissage
Freitag, 16. Aug. 17-20 Uhr

Richelle & Pavel Bakovsky spielen Salonmusik auf Waldhörnern

Ich zeige meine neusten Werke, abstrakte Ölbilder mit Raumerlebnis, sowie meine farbigen Acrylzeichnungen von Ballett-Tänzerinnen, die direkt vor Ort in der Ballettschule gemalt wurden.

Man kann mich dort am Di. 20. August 14.30-18.30 Uhr und Sa. 24. August 11-17 Uhr antreffen.

„In ihren Werken ist Sibylle Laubscher stets eine Lichtsucherin. Dazu lässt sie sich von Paul Cézannes Erkenntnissen leiten, dass das Licht die formende Hülle jeder Form bildet.“ (Martin Rabe)

Ich bin Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft Bildende Künstlerinnen (SGBK) und Neumitglied von Visarte.

Die SGBK, Herr Walti von mdc und ich freuen uns auf Ihr Interesse!
Schöni Sache
SGBK 
mdc Basel

Der Ruf der Berge…und das Muhen der Kühe… 

Ich war eine Woche am Malen auf 2100m Höhe im Safiental, auf der Laublibergalp in Graubünden. Wenn die Kühe mir aus dem Bild liefen, malte ich halt die Berge (das Mani-Matter Lied „Kuh am Waldrand“ wurde wahr).
Es war eine gewisse Herausforderung weiter zu malen, wenn die Kühe aus nächster Nähe zuschauen wollten! Auf den Baum fliehen kam nicht in Frage, dort oben gibt’s keine Bäume. Stehenbleiben und die Kühe – mit Pinsel und Palette in der Hand – anzuschauen war meine Lösung.

Die resultierenden Bilder sind nun in meiner Galerie Schöni Sache in Arisdorf zu sehen.

Grusskarten mit den Motiven sind am Samstagsmarkt in Chur am Stand von Bio-Bauer Arthur Bühler zu erwerben.

Weitere Bilder, die auf der Alp gemalt wurden

Wer reisen möchte und in einer Weltsprache kommunizieren will… für den gibt es freitags bei mir „Conversational English“… es sind momentan Plätze frei…

Greta grüsste zwar in der Volkstimme vom 19. Juli aus der Schweiz, aber manchmal möchte man doch weiter weg. Genau dafür eignet sich meine Englisch-Stunde. Ich bin ein British National und in England aufgewachsen und besitze einen BSc(Hons) einer britischen Uni.

9-10 Uhr freitags in Schöni Sache, Fr. 23/Person (ab 3 Personen)

Mein Ziel: meine Studenten mit einem breiten Vokabular zu wappnen, die Angst vor dem Sprechen zu nehmen und das English Verständnis zu schärfen. Conversation eben.
Ich nehme nur Intermediate level.
1x Schnuppern ist gratis.
Bei Interesse freue ich mich von dir zu hören.

Projekte

Die beliebte Baby- & Kleinkind-Mode von Lou & Dejlig ist nun 30% reduziert!

Luise Nowak und ihr Label Lou & Dejlig ist ein freches und farbenfrohes österreichisches Design für Kinder von 0 bis 6 Jahren.

„Lou&dejlig“ garantiert einzigartige besondere Produkte, die Kindern und auch Eltern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Die Sommer 19 Kollektion befasste sich mit Radfahren, der Mondlandung und freche Affen…

Schöni Sache Shop

Was will ich als Künstlerin erreichen?

Ich kann nicht anders… ich fühle mich erfüllt, wenn ich einen Pinsel in der Hand habe und vor der Staffelei stehe. Aber ich möchte nicht einfach „irgendwie“ malen. Seit Jahren beschäftige ich mich mit der Kunsttheorie mit dem Gedanken, dass es nicht schadet, wenn ein Künstler sich etwas Bildung aneignet. Ich lese Schriften von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Jose Ortega y Gasset, Walter Bachauer, Hans Sedlmayr u.a.
Geleitet von Immanuel Kants Kategorien der Ästhetik in der Kunst, von Kandinskys Gedanken zur Abstraktion und von Paul Cezannes Überzeugung, dass Licht die formende Hülle ist, male ich meine Bilder.
Auf jeden Fall sollen meine Bilder im Betrachter etwas bewirken, in jedem etwas anderes – ganz frei von Bevormundung – und ihm einen Raum bieten, in dem er sich gerne aufhält.
„Die Geistgestalt der Freiheit ist die Idee; die physische Gestalt der Freiheit ist das Risiko. Die Ideen sind ewig, wie der Wesen des Menschen. Das Risiko ist immer reine Gegenwart. Nur zwischen Idee und Risiko kann der Mensch frei leben – das ist die Grundsituation des Künstlers.“ (Martin Rabe)
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Juli & August News: Ausstellung in Basel, Bilder von London, Seifen aus Wien

Ich war ein paar Tage in London und habe jeden Tag ein Bild gemalt.

Durch einen lustigen Zufall habe ich dieses Bild gleich an Ort und Stelle an eine Schweizerin verkauft, die in der Nachbarschaft wohnt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solo Ausstellung
16. – 31. August 2019

im Ausstellungsraum der SGBK
museum design collection mdc
Spalenvorstadt 18 Basel

Vernissage
Freitag, 16. Aug. 17-20 Uhr

Richelle & Pavel Bakovsky spielen Salonmusik auf Waldhörnern

Ich zeige meine neusten Werke, abstrakte Ölbilder mit Raumerlebnis, sowie meine farbigen Acrylzeichnungen von Ballett-Tänzerinnen, die direkt vor Ort in der Ballettschule gemalt wurden.

Man kann mich dort am Di. 20. August 14.30-18.30 Uhr und Sa. 24. August 11-17 Uhr antreffen.

„In ihren Werken ist Sibylle Laubscher stets eine Lichtsucherin. Dazu lässt sie sich von Paul Cézannes Erkenntnissen leiten, dass das Licht die formende Hülle jeder Form bildet.“ (Martin Rabe)

Ich bin Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft Bildende Künstlerinnen (SGBK) und Neumitglied von Visarte.

Die SGBK, Herr Walti von mdc und ich freuen uns auf Ihr Interesse!

 

London inspiriert… 

Malen unterwegs war immer schon eine Leidenschaft von mir. So entstehen gelebte Erinnerungen, die von Menschenhand gemacht wurden.
Wie zum Beispiel letzten Mittwoch um 8 Uhr in der Früh, als es so kalt war, dass ich den Pinsel nicht mehr spürte und mein Bild beenden musste.
Kaum vorstellbar, als ich am gleichen Tag in Basel bei 37°C landete!

Mein nächstes Ziel: Ich werde auf der Laublibergalp in Graubünden die Berglandschaft und Bio-Kühe mit Pinsel festhalten 😉

 

 

 

 

 

In der Volkstimme zum Thema wohnen in Baselland…
wo werden sie nun landen?

 

 

 

 

 

 

Wiener Seife

Frisch bleiben diesen Sommer mit den kaltgerührten Seifen aus Wien!

Eine neue Ladung an feinen Seifen sind in Schöni Sache eingetroffen – alle mit rein natürlichen Zutaten, die sorgfältig vom Schweizer Christoph Hegglin hergestellt wurden. Alle Seifen werden aus Ölen und Zutaten gemacht, die zum großen Teil Lebensmittelqualität aus kontrolliertem, biologischem Anbau haben. Außerdem wird die Seife kaltgerührt. Das bedeutet, dass sich als Folge der Vermählung von Kokosnussöl mit basischer Lauge zu „Seifenleim“ zwar immer noch eine Erwärmung auf 50°C einstellt. Doch ist das viel schonender, als wenn in einer Seifensiederei tierische Fette mit hohen Temperaturen zu Seifen „verkocht“ werden.
„Zum einen habe ich die schonende Herstellung von Friedrich Weiss gelernt, von dem wir seine jahrzehntealte Seifenmanufaktur übernommen haben. Und zum anderen habe ich selbst viel experimentiert, um unsere Seifen immer feiner und besser zu machen.“ (Christoph Hegglin)

Pfingstrosen_19_news

News Juni: offener Garten & Kunstgedanken

Herzlich willkommen in meiner malerischen Welt! Diese schönen Pfingstrosen bekam ich von meiner Freundin Rosmarie geschenkt. Ich musste sie mir länger haltbar machen!

Nationale Tage der offenen Gärten
offen Sa. 15. Juni & So. 16. June
jeweils von 14 – 18 Uhr

Mein Garten ist mein Hobby. Ich arbeite darin nach Bio Standards. Ich bin Mitglied von Bioterra. Unser Garten ist ein wahres Paradies, wie ihn meine B&B Gäste immer wieder beeindruckt beschreiben. Nun ist das Paradies wieder weit geöffnet.
Freitags können Sie im Garten-Paradies den Alltag vergessen, vielleicht bei einer Tasse Kaffee oder bei einem Buch.
Am „Nationalen Tag der offenen Gärten“ würdigen Sie ihn ganz besonders, wenn Sie ihn einen Besuch abstatten. Dann gibt es sicher zum Kaffee auch Kuchen.
Freitag, 21. Juni ist Schöni Sache & der Garten geschlossen.
Offener Garten

Lassen Sie ihr Lieblingstier malen…

Hier ist Coco, die Lieblingskatze von Anna. Ich durfte sie für die Ewigkeit einfangen und ein Ölbild von ihr malen, als es ihr nicht mehr so gut ging. Das sind natürlich, auch wenn traurige, schöne Aufträge. Ich habe Coco zu Hause mit Pinsel, Farben und Staffelei besucht. Sie wollte nicht wirklich still sitzen, aber mit Bewegtem habe ich Übung!

weitere Tierbilder

Volksstimme May 2019

In der Volksstimme zum Thema Biodiversität…

Ich versuche Biodiversität zu unterstützen, wo ich nur kann, trotzdem hoffe ich nicht, bei Laufen im Wald auf einen Wolf zu treffen 😉

Projekte

Ausstellung 16. – 31. August im museum-design-collection, Spalenvorstadt 18

Ich freue mich sehr, dass ich als SGBK-Mitglied eine Ausstellung im SGBK Ausstellungsraum in Basel realisieren kann. Ich zeige meine neusten, abstrakten Werke in Öl, sowie eine Auswahl aus meinen Ballerina-Zeichnungen, die ich während der Balletstunden in Acryl male.

Vernissage
Freitag, 16. August, 17-20 Uhr
mit Richelle & Pavel Bakovsky die auf Waldhörnern Salonmusik aus dem 19. Jahrhundert spielen.

museum-design-collection

Zum Nachdenken…über Kunst

In der „Volksstimme“ erschien vor ein paar Wochen einen Artikel über den neuen Skulpturenweg.
Aufgrund der Berichterstattung kann erwartet werden, dass er spannende Erlebnisse bereit hält.

In diesem Bericht gibt es ein Zitat: „ Kunst hat die Aufgabe, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu reflektieren und die menschlichen Gedanken mit Anregungen zu füllen“.

Als praktizierende bildende Künstlerin setzte ich mich selbstverständlich auch mit Theorien über die Kunst und das Kunstschaffen auseinander. Zu diesem Zitat möchte ich auf dieser Grundlage mir einige Gedankengänge erlauben, da der Text mich dazu herausforderte.

Seit jeher ist die Tendenz groß, der Kunst einen Zweck zu unterschieben, um sie gleichsam in ihrem Wirken zu rechtfertigen. Doch ist ein derartiges Unterfangen auch eben so lange immer wieder kritisiert worden, da wir spätestens seit den Ästhetischen Kategorien von Immanuel Kant plausibel darüber aufgeklärt wurden, dass die Kunst frei sein muss von allen Absichten, ebenso wie der Kunstschaffende ein autonomer, dass heißt freier Künstler sein muss. Kant formuliert hier frei wiedergegeben, dass die Kunst zweckfrei jedoch sinnstiftend sein muss. Demnach ist der einzige Zweck, welcher der Kunst inne wohnt, ihre Zweckfreiheit.

Um diesen Wirklichkeitsraum der Freiheit für die Kunst zu errichten, muss die Kunst natürlicherweise die von der Natur und den Menschen vorgegebenen Wirklichkeiten negieren. Würde sie das nicht tun, wäre die Kunst nie aus sich selbst heraus schöpferisch wirksam, sondern stünde stets in direkter Abhängigkeit von dem, was faktisch existiert. Sie wäre Nachahmende. Wir können also sagen, dass die Kunst nicht das Faktische ergreift, sondern das Mögliche, welches über das Faktische hinaus weißt und dadurch das Gegebene für die Menschen erweitert. Dadurch erhält der Mensch die Freiheit, über das Alltägliche hinaus eine erweiterte Erlebenswelt für sich zu erfassen.

Um diese Zweckfreiheit zu präsentieren, muss jede Kunst in ihren formalen Äußerungen ein gleichsam offenes Zeichensystem dem Betrachter anbieten. Nur diese Offenheit, diese Ferne vom Zweck, verschafft dem Betrachter die Möglichkeit, dem Werk in Freiheit begegnen zu können und in ihr seine eigene Welt, und damit auch sich selbst, zu erleben und zu verstehen.

Die in dem Artikel proklamierte gesellschaftliche Relevanz würde der Kunst jede Freiheit nehmen. Damit wäre ihr der Boden unter den Füssen weggezogen.

Die Menschen brauchen mehr, als dass sie in den Werken der Kunst jener Gegebenheit wieder begegnen, der sie im Alltag ohnehin ständig begegnen. Der Alltag, also jene gesellschaftliche Relevanz, suggeriert die gefährliche Möglichkeit einer vollendeten Gegenwart. Selbst wenn diese Gegenwart des Alltags vollendet erscheinen würde, wäre dem Menschen damit nicht genüge getan. Denn in jedem Menschen lebt eine Sehnsucht nach dem Mehr, welches über das Alltägliche hinaus weißt. Er fühlt, dass die Idee, welche in ihm selbst lebt, weit grösser ist als dasjenige, was der Alltag abbildet.

Jede Bevormundung des Betrachters, beispielsweise durch eine politische Absicht in einem Werk, schränkt das freie Verhältnis zwischen Werk und Betrachter ein und nimmt dadurch den Charakter einer Nötigung an.

Nun bin ich gespannt, auf den neuen Skulpturenweg und werde ihn mit der Familie während eines Frühlingsspaziergangs in Sachen Kultur gern erleben wollen.

Die Drei Grazien

News Mai: Kunst & Design, offener Garten & Scones

Druckerei

Ich bin sehr erfreut darüber, dass Brigitte Witzemann von Wiwo Wickel an mich gedacht hat, als Sie ihr Logo in ein ansprechender Druck verwandeln wollte. Vor Jahren besuchte ich ein Wickelkurs bei ihr und Sie errinerte sich, dass ich Textildesign studiert hatte. Nun ist er fertig: unser fröhlicher Stoff auf Bio-Baumwolle und ab sofort auf Ihren Wickelprodukten, z. B. Halswickel verwendet!

Wiwo Wickel

 

 

 

 

Offener Garten

Mein Hobby ist meinen Garten. Ich gärtnere nach Bio Standards und bin Mitglied von Bioterra. Unser Garten ist ein „kleines Paradies“ wie es meine B&B Gäste immer wieder sagen. Nun ist der Garten wieder offen. Jeden Freitag können Sie im Garten verweilen, einen Kaffee trinken, ein Buch lesen. Oder am Nationalen Tag der offenen Gärten ihn einen Besuch abstatten, dann gibt’s Kaffee mit Kuchen.

Offener Garten

 

 

Der jünste Tag…in meinem Design

Die Theatermühle Saison fangt wieder an, Tickets sind bereits zu erwerben. Ich bin stoltz auf mein Design, eine Wasserfarbe/Tuschestift Zeichnung von einem Dorf, ein Linodruck von der Zuglinie und einen in Filzstift handgemalten Titel. Eine Kollage die einige Techniken vereint und das spannende Drama andeutet.

Theatremühle Arisdorf

 

 

 

 

 

 

Warum nicht Mami einen Englishen Cream Tea servieren? Auf den schönen Tischsets von Thornback & Peel…

…mit den neuen Geschirrtücher von Thornback & Peel. Oder „very British“ mit Scones? Perfekt für Muttertag. Hier mein Rezept:

Scones
200g Mehl, ½ TL Salz, 1 TL Backpulver, ½ TL Natron, 2 EL kalter Butter,  120ml Buttermilch

Ofen auf 200°C vorheizen. Das Mehl mit dem Salz, Backpulver, Natron in eine Schüssel sieben. Die Butter ganz schnell hinein kneten, möglichst nur mit den Fingerspitzen, damit es nicht zu warm wird,es soll wie Brotkrümmel werden. Eine Delle in der Mitte machen und die Milch hinein geben. Schnell zusammenkneten um einen glatten Teig ohne Risse zu machen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. In 2 Teile schneiden und mit der Hand flach klopfen, damit 2 Kreise entstehen (ca. 2cm dick). Diese in 4 gleichen Teile schneiden, und mit der Hand etwas rund formen. Nach Wunsch kann man die Oberfläche mit etwas verkopften Ei bestreichen und etwas Zucker darauf rieseln. Auf Backpapier legen und in vorgeheizten Ofen 8-10 Minuten, bis hell-braun und gut aufgegangen backen.
Horizontal aufschneiden und mit Erdbeer-Marmelade (hier eignet sich besonders Rosmaries hausgemachte Erdbeermarmelade aus Schöni Sache) und Doppelrahm oder Clotted Cream genießen!
Auch zum Einfrieren geeignet.

Schöni Sache Shop

Zum Nachdenken…über Kunst

Auf seine künstlerischen Fähigkeiten, die in jedem Menschen wohnen, ist jeder Mensch angewiesen. Die künstlerischen Fähigkeiten alleine jedoch geben dem Menschen die Möglichkeit, Formen zu bilden, was stets mit einem gleichgewichten zu tun hat und deshalb eine künstlerische Fähigkeit braucht. Ohne diese Fähigkeiten können die Menschen deshalb nicht überleben da sie sonst von Ungleichgewichten attackiert werden. Hier handelt es sich um selbst gefundene Lebensformen, welche die Voraussetzung bilden, um mit anderen Menschen gemeinschaftliches Leben entwickeln zu können. Diese natürlichen Fähigkeiten befähigen noch nicht, dass jeder Mensch von selbst zum Künstler wird.

Kunst verlangt Ausbildung, weil Kunst ein Handwerk ist. Zum Künstler entwickelt man sich dann, wenn man auf dieser Grundlage sich die Fähigkeiten erwirbt, Werke der Kunst zu machen. Denn Kunst ist stets etwas von Menschen gemachtes und nicht von der Natur Gegebenes.

„Durch Kunst errichten die Menschen die Sphäre der Formen in der Mitte zwischen der Sphäre der Sinne und der Sphäre der Vernunft. Dadurch setzten sie Ordnung ins Chaos. Sie wird von Menschen für Menschen gemacht. Damit wohnt ihrem Kern zutiefst das Menschliche inne. Das ist das Mass der Kunst. Verlieren die Menschen dieses Mass, entsteht Beliebigkeit: das Ende der Kunst.“
Zitat von Meister Martin Rabe.

Der Homo-Mensura-Satz des griechischen Philosophen Protagoras (ca. 490 – 411 v. Chr.) gilt auch noch heute: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der seienden, dass sie sind, der nichtseienden, dass sie nicht sind.“

Der Heilige Gral

Warum wir Kunst brauchen…

Auf ihre künstlerischen Fähigkeiten die in jedem Menschen wohnen ist jeder Mensch angewiesen. Die künstlerischen Fähigkeiten alleine geben dem Menschen die Möglichkeit, Formen zu bilden. Wir müssen immer Gleichgewichte bilden – das ist eine künstlerische Fähigkeit. Ohne diese Fähigkeit können Menschen nicht überleben. Hier handelt es sich um Lebensformen. Diese Fähigkeiten machen noch nicht automatisch jeden Menschen zum Künstler. Kunst ist ein Handwerk und bedarf der Ausbildung. Künstler ist man dann, wenn man auf diese Grundlage sich eine weitere Fähigkeit erwirbt, nämlich Kunstwerke herzustellen.
Durch Kunst errichten die Menschen das Reich der Formen in der Mitte zwischen dem Reich der Sinne und dem Reich der Vernunft. Dadurch setzten sie Ordnung ins Chaos. Die Kunst wird von Menschen für Menschen gemacht. Damit wohnt ihrem Kern zutiefst das Menschliche inne. Das ist das Mass. Verlieren die Menschen dieses Mass, entsteht Beliebigkeit: das Ende der Kunst.
Zitat von Meister Martin Rabe.

Wo der geistige Mensch nicht lebt, lebt keine Kunst…es gibt auch ästhetische Kategorien… für mehr Information über Kunst können Sie mein Newsletter abonnieren, darin gibt es immer ein „Zum Nachdenken…über Kunst“.